Mount Maunganui

Samstag, 14.06.2014

13.06.2014:

Seit heute regnet es endlich nicht mehr. Da habe ich gleich die Gelegenheit genutzt und bin mit einem anderen vom Hostel nach Mount Maunganui gefahren. Wir sind dann auf den Berg gewandert und sind dort ein paar Wege gegangen. Es war richtig klares Wetter und wir hatten eine tolle Sicht. Später waren wir noch kurz am Strand und sind dann zu Fuß zurück zum Hostel gegangen. Das sind über 6 km. Als wir in Tauranga ankamen, ging gerade der Mond auf. Ich habe noch nie so einen großen gelben Mond gesehen. Wir sind am Wasser lang gegangen und haben uns dann gewundert was das gelbe über der entfernten Stadt war. Relativ schnell konnte man mehr sehen und es war der Mond.  am Anfang des Weges oben angekommen Blick auf die Stadt Mount Maunganui Sonnenuntergang am Hafen

Eigentlich hatte ich dann keine Lust mehr zu kochen nach dem wir zurück im Hostel waren. Als ich mich dann gerade dazu entschieden hatte, war Feueralarm. Toll ich konnte dann erstmal 10 Minuten ohne Schuhe und im Tshirt auf der Straße stehen. Wenn in einem Haus Feueralarm ausgelöst wird, löst es in den anliegenden Häusern auch aus. Irgendwann kamen dann Feuerwehrleute und sind in den Sushiladen nebenan gegangen wo der Alarm ausgelöst wurde. Dann konnten wir wieder reingehen. Es war anscheinend nichts Schlimmes. So konnte ich dann doch noch zu Ende kochen. Wir haben wie die Abende zuvor stundenlang Arschloch gespielt. Heute war ein besonderer Tag: Der Fernseher war nachmittags bis abends aus. Es war außergewöhnlich still. Normal kreischen Cleveland und Co den ganzen Nachmittag und Abend durchs Hostel. Das Fernsehen und das Radio ist hier echt schlecht. Bei dem einen Fernsehsender laufen die ganze Zeit Family Guy und Cleveland Show im Wechsel. Die Folgen wiederholen sich dabei ständig. Man kann also innerhalb von 2 Stunden durchaus mehrmals die gleiche Folge sehen. Ich weiß ja nicht, ob jeder das kennt. Das sind Zeichentrickserien und ich würde sagen, dass die für Kinder sind. Die ersten Tage im Hostel habe ich mich gewundert, warum die anderen immer Kindersendungen gucken. Aber es guckt auch eigentlich niemand wirklich. Jeder regt sich darüber auf, aber niemand schaltet um. Von der Cleveland Show ist das Lied am Anfang und am Ende so ein krasser Ohrwurm und da man es am Tag wahrscheinlich 20mal hört, summt, pfeift oder singt es jeder. Es ist das Hostellied. Sonst gibt es noch einen anderen Sender, der jetzt zum Glück nicht mehr läuft. Da wurden den ganzen Tag Verbrechen nachgestellt und die haben sich an einem Nachmittag wiederholt und am nächsten Tag hatte man das Glück das gleiche zu sehen. Derjenige, der das immer sehen wollte, ist jetzt nicht mehr da. Erst hat mich das genervt was im Fernsehen lief, aber jetzt ist es schon wieder lustig. Ich wache mit dem Fernseher auf und schlafe damit ein. Unser Zimmer und gerade mein Bett ist direkt über dem Fernseher. Daran habe ich mich schon gewöhnt.

Hier werden alle WM-Spiele übertragen. Allerdings laufen die bei uns um 4, 7 oder 10 Uhr morgens. Da muss ich mir überlegen, ob ich Dienstag um 4 Uhr das Deutschlandspiel ansehe. Wenn ich bis dahin einen Job habe eher nicht.

Letzter Arbeitstag und Abschied, neuer Haarschnitt und Entspannung

Montag, 09.06.2014

05.06.2014: Heute war erstmal der letzte Arbeitstag. Die Stimmung war deswegen allgemein euphorisch. Einerseits ist man froh, dass es zu Ende ist. Andererseits ist ma arbeitslos. Wir haben ein paar Fotos mit allen gemacht und bis 19:30 oder so gearbeitet. Habe ich schon wieder vergessen. Die nächsten Tage erhalte ich mein erstes Geld. Ich konnte mich in eine Liste für Repacking eintragen. Es ist dadurch nicht sicher, ich den Job bekomme. Alle Kisten, die nicht aufs Schiff gepassst haben, müssen neu verpackt werden. Das kann dann noch ein paar Wochen dauern. Man weiß deshalb wohl auch nicht wann es anfängt. Ich will auf jeden Fall hier bleiben und versuchen einen neuen Job zu finden. Ich beim Kiwi einpacken Jafahar :D Jafahar :D hier fallen die Kiwis raus

06.06.2014: Morgens habe ich erstmal ein bisschen entspannt. Mittags ing es dann auch schon los zum Lunch in Te Puna bei DMS, um das Ende der Saison zu feiern. Nach dem die Supervisor irgendwelche Danksagungen gehalten haben, die man nicht verstanden hat. Danach wurde das Buffet eröffnet. Alle haben sich darauf gestürzt als hätten sie eine Woche nichts gegessen. Es hat aber echt gut geschmeckt. Danach sind manche nach Tauranga und andere in Te Puna in ein Pub gegangen. Ich bin mit den Leuten mit denen ich am meisten zu tun hatte nach Te Puna gegangen. Es war ein richtig schöner Abend, weil man endlich mal mit allen in Ruhe reden konnte. Man lädt sich dann gegenseitig ein, macht Fotos und dann muss man sich leider schon wieder verabschieden. Einige sind an dem Abend nämlich noch weitergefahren. Im Hostel haben wir noch so nen komischen Film geguckt bis 3 Uhr, Watchman oder so. Jetzt muss ich erstmal nicht immer um 22 Uhr schlafen gehen. :D  neuseeländisches Bier alle Packer vom Hawk Shed

07.06.2014: Heute haben wir uns mit zwei Franzosen, die wir im Kiwipackhouse kennengelernt haben, getroffen. Wir haben uns in Tauranga getroffen und zuerst zusammen Fish and Chips auf der Wiese am Wasser gegessen. Wir haben auch schnell andere Freunde gefunden. ;) Später im Hostel hat Cherie mir dann die Haare geschnitten. Sie ist Friseurin. Erst wollte ich eigentlich nur die Spitzen schneiden lassen, aber dann habe ich ihr vertraut und sie hat noch etwas mehr abgeschnitten und durchgestuft. Der Schnitt gefällt mir echt gut. Nur ich muss mich erst an die 10cm kürzeren Haare gewöhnen. :o Vielleicht treffe ich sie ja später nochmal in NZ. Dann kann sie mir wieder die Haare schneiden. Das ist nämlich auch teuer. Sie hat gleich noch anderen im Hostel die Haare geschnitten. Danach sind die beiden noch zum Abendbrot geblieben und wir haben zusammen gekocht. neuer Haarschnitt & die Friseurin Fish ´n Chips neue Freunde

Abends bin ich mit ein paar Leuten vom Hostel weggegangen. Eigentlich wollten wir feiern gehen, aber manche waren im Hostel schon so fertig, dass sie nicht mehr mit konnten. Wir waren dann in einer Poolbar. Da trinkt man den ganzen Abend teures Bier und spielt Billard. Ich dachte, dass wir später noch woanders hingehen und habe erstmal nichts gekauft und dann wurde mir Bier ausgegeben. Es war ein netter Abend. Nur Billard finde ich nicht so spannend. Dafür konnte ich mich gut unterhalten und wir haben ein paar Fotos gemacht. beim Billard spielen im Hostel

08.06.2014: Heute wollten wir eigentlich zum Mount Maunganui mit ein paar anderen gehen, aber es hat dann geregnet und es war bewölkt. Ich gehe dann an einem anderen Tag, damit ich auch die Aussicht genießen kann. Stattdessen habe ich viele Fotos bei Facebook hochgeladen und ein paar Blogeinträge nachgeholt. Es ist halt immer schwierig die zu schreiben und auch hochzuladen, weil man sich dann immer für ein paar Stunden sich abkapseln muss. Ich lebe ja eigentlich gerade hier und möchte die Zeit hier mit den anderen genießen und hier so viel wie möglich machen. Ich möchte aber auch weiter den Kontakt nach Deutschland halten und es haben ja nicht alle Whatsapp und Facebook. Ich bin mal gespannt wie schnell ich hier einen neuen Job finde. Abends haben wir noch zusammen was gespielt und einen Film geguckt.

 

09.06.2014:

Seit gestern regnet es. Allgemeine Langeweile macht sich breit. Heute war ich wieder ein paar Stunden in der Bibliothek, um die letzten Blogeinträge nachzuholen. Ich bin noch ein bisschen durch die Geschäfte gegangen. Nachher gehe ich noch einkaufen. Im Hostel haben die anderen schon heute Mittag wieder einen Film geguckt. Das ist halt eine Sache die hier nicht so gut ist im Hostel. Man kann außer fernsehen und Schach spielen nichts machen. Okay doch. Es gibt eine Leseecke und ich habe sogar ein Buch angefangen zu lesen. Das heißt schon was. Bin aber noch nicht so weit gekommen. Es gehen immer mehr Leute, aber ich hoffe, dass ich bald was Neues finde.

Die letzten Tage hat es nur geregnet. Es hört höchstens für ne halbe Stunde mal auf. Man kann kaum was machen. Dadurch wird es gerade etwas langweilig hier. Gesternabend haben ein paar Leute was zum Abschied für einen aus dem Hostel gekocht. Vorbereitungen

Mount Maunganui Beach

Montag, 09.06.2014

03.06.2014: Wir fahren jetzt immer mit 2 Tschechen, die echt nett sind, zur Arbeit. Es war wieder ultra langweilig bei der Arbeit. Uns wurde gesagt, dass wir morgen nicht arbeiten können, weil die Kiwis nass sind. Donnerstag ist dann unser letzter Tag. Freitag ist noch eine Party, weil die Saison zu Ende ist. Jetzt muss ich mir wieder einen Job suchen. Am liebsten möchte ich hier in Tauranga und vor allem hier im Hostel bleiben. Mal sehen was sich so ergibt. Ich hoffe es klappt, dass ich alles mit Fotos hochladen kann. Ich habe die ganze Nacht diese Blogeinträge geschrieben. Die nächsten Tage werde ich sie hochladen.

04.06.2014: Heute hatte ich frei! Mittags wollte ich mit ein paar Leuten nach Mount Maunganui an den Strand fahren. Wann anders möchte ich auf den Berg wandern. Das Wetter war nämlich super!! Man kann dort mit dem Bus hinfahren. Ich bin aber mit zwei anderen 1,5h hingegangen. Sonst bewegt man sich ja gar nicht. Die anderen drei sind dann mit dem Bus nachgekommen. Als wir dann beim Strand waren, wurde es durch den Wind etwas frisch. Der Strand war aber trotzdem toll und im Sommer ist es bestimmt noch besser. Wir haben gepicknickt und sind noch ein bisschen durch die Stadt gegangen. Dann sind wir aber alle mit dem Bus zurück gefahren. Hafen von Tauranga

Arbeitsalltag, Queens Birthday, Pizzaparty, Tauranga

Montag, 09.06.2014

31.05.2014: Heute wurden die Fließbänder viel schneller eingestellt zum Leid meiner Hände, die echt zerstört aussehen. Manchmal schwellen die Schnittwunden an und dann kann ich kaum die Zahnbürste halten. Einmal habe ich mir auch zum zweiten Mal ins Nagelbett geschnitten. Das hat dann erstmal geblutet wie Hölle. Wenn man sich bei der Arbeit ein Pflaster nimmt muss man sich in eine Liste ein- und wieder austragen. Damit sie nachvollziehen können in welchem Zeitraum Pflaster in den Kisten sind oder so. Keine Ahnung wie sie das machen wollen. :D Nach der Arbeit habe ich zur Sicherheit die Argentinier nochmal gefragt, ob sie morgen auch zur Arbeit kommen. Es wurde nämlich gesagt, dass wir vielleicht bis 0 Uhr arbeiten müssen. Die beiden wollten bis zum Ende der Saison kommen. 1,5h später haben sie geschrieben, dass sie nicht mehr zur Arbeit kommen, sondern weiter reisen. Das wussten sie bestimmt nicht vorher! Wir hatten natürlich keine Nummer von jemandem mit Auto, der auch in Tauranga wohnt. Wir wollten unbedingt arbeiten, weil man dann bei mehr Stunden ja mehr verdient. Ich wusste zwar nicht wie ich einen 15h Tag durchstehen sollte, weil ich an dem Tag schon Halsschmerzen etc hatte. Beim Abendbrot habe ich zwei neue Deutsche im Hostel getroffen. Wir haben zusammen gegessen und die beiden haben von ihren bisherigen Erlebnissen erzählt. Ich habe dann von unserem Problem erzählt und der eine hatte ein Auto. Nach ein paar Gedenkminuten hat er sich bereiterklärt uns zur Arbeit zu fahren. Das war unsere Rettung.

01.06.2014: Ich wurde an einem extrem schnellen Fließband eingesetzt. Außerdem ging es mir noch schlechter als gestern. Die Wirkung der Aspirin hat nach 1,5h nachgelassen. Am Ende der Mittagspause hat mir eine Tschechin was gegeben. Seit dem geht es mir viel besser. Ich konnte wieder richtig anpacken. Wir haben zum Glück nicht so lange gearbeitet wie angekündigt. Abends im Hostel haben wir alle Tee zusammen getrunken und geredet.

02.06.2014: Heute ist Queen´s Birthday. Wir hatten alle frei. Ich bin bei gutem Wetter ein bisschen am Wasser und durch die Stadt gegangen. Später haben wir beschlossen zusammen Pizza im Grill zu machen. Dafür mussten wir noch einkaufen. Wir haben einen Umweg genommen und ein paar Fotos gemacht. Insgesamt haben wir glaube ich mit 11 Leuten 10 Pizzas gegessen. Es war ein sehr schöner Abend! Ich fühle mich hier im Hostel sehr wohl. Es ist insgesamt ein kleines Hostel. Es wirkt alles sehr gemütlich. Jeden kennt jeden. Man braucht die Zimmertüren eigentlich nicht abschließen und kann auch mal ne Stunde sein Handy auf dem Tisch liegen lassen. Es ist dann immer noch da. Insgesamt wirkt es eher wie eine große WGMount Maumganui aus der Ferne      

Geburtstag

Montag, 09.06.2014

29.05.2014: An meinem Geburtstag war ich irgendwie schlecht gelaunt. Der zweite Tag bei der Arbeit war anstrengender und natürlich wusste niemand außer ein paar Chilenen, dass ich Geburtstag hatte. Das habe ich auch nicht erwartet. Da die Arbeit so langweilig ist, fängt man an so viel nachzudenken. Ich stand da die ganze Zeit und habe mich geärgert, dass ich die blöden Kiwis einpacken musste und an meinem Geburtstag nichts anderes machen würde. Eigentlich bin ich aber super froh, dass ich den Job habe. Wir mussten zum Glück nicht so lange arbeiten. Ich musste nämlich noch einkaufen und die Geschäfte machen um 17 Uhr zu. Als ich später einen Deutschen im Hostel kennengelernt habe und er mir seine Fotos gezeigt hat, ging plötzlich das Licht aus. Fast alle aus dem Hostel haben für mich gesungen und mir einen kleinen Bananenkuchen gemacht mit Kerzen drauf! Das hat so was von meinen Tag gerettet!!!! Ich habe mich so gefreut! Ich war ja erst seit 2 Tagen im Hostel. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ich wusste nicht mal, dass sich rumgesprochen hatte, dass ich Geburtstag habe. Wir haben den Kuchen gegessen und dann musste ich auch schon fast schlafen, weil ich immer um halb 6 aufstehen muss. Die Asiatin mit der ich arbeite wusste nicht, dass ich Geburtstag habe. Sie will deshalb am nächsten Tag unserem Supervisor sagen, dass ich Geburtstag habe. Dann bekommt man nämlich eine Kleinigkeit von der Kantine umsonst. ;p Geburtstagskuchen unser Zimmer

30.05.2014: Morgens als wir mit den Argentiniern zur Arbeit gefahren sind, haben sie uns gesagt, dass sie uns bloß hinfahren aber nicht arbeiten. Sie waren so müde und ihnen tat alles weh. Zurück mussten wir dann mit anderen fahren. Bei der Morgenansprache in der ersten Pause wurde dann für mich gesungen und ich durfte mir was zu essen aussuchen. :D Alle waren richtig nett zu mir und die eine Supervisorin hat mich sogar umarmt. Ich habe wieder neue Leute bei der Arbeit kennengelernt aus Tschechien, Singapur und Frankreich. Das finde ich so interessant, dass man hier Leute aus so vielen verschiedenen Ländern kennenlernt. Uns hat nach der Arbeit eine aus Malaysia mitgenommen und weil es geregnet hat, hat sie beim Supermarkt auf uns gewartet damit wir nicht im Regen nach Hause gehen müssen mit den Einkäufen. Sehr nett! Abends habe ich dann Heineken ausgegeben. Das muss ich jetzt mal erwähnen: Ein 12er Träger kostet 25 NZD! Als Angebot kann man 2 Paprika für 3 NZD kaufen. Hier ist alles teuer. 1 Euro sind 1,6 Nzd. Selbst wenn man es umrechnet ist es noch teurer als bei uns. Wir haben abends bei einem Bier Hangover geguckt. Sehr entspannt. 

Tauranga und der erste Arbeitstag

Montag, 09.06.2014

27.05.2014 Am nächsten Morgen habe ich meine Sachen gepackt, denn die anderen beiden wollten nach Rotorua und über Tauranga fahren, um mich dort rauszulassen. Es war echt ungewiss. Ich hatte nicht mal ein Bett für die nächste Nacht. Es bestand aber Hoffnung, weil gerade keine Backpackerhochsaison ist. Mein Plan war entweder im i-Site (Touristeninfo) nach Workinghosteln zu fragen, die einem dann Arbeit suchen und man aber da schlafen muss. Mein Vater hat mir aber die Adressen von drei Hostels geschickt. Wenn ich die finden würde, könnte ich da fragen und dann selbst im Internet nach Arbeit suchen oder nach einer Wwoofingstelle suchen. Es kam besser: Wir sind der Ausschilderung des i-Sites gefolgt und waren zufällig in der Straße des einen Hostels, welches mein Vater rausgesucht hatte. Es war außerdem sehr zentral. Ich stieg aus und ging zum Loft 109. Es war ein Bett frei. Noch bevor ich gebucht hatte, lernte ich eine Asiatin kennen, die auch Arbeit sucht und noch an dem Tag zu einer Kiwifabrik fahren wollte. Später sind wir dann zusammen nach Te Puna gefahren und haben sofort den Job als Packer bekommen. Kurz vor uns hat ein Paar aus Argentinien ebenfalls unterschrieben. Sie haben ein Auto und wohnen in der gleichen Straße. Sie nehmen uns jetzt immer mit. Morgen ist unser erster Tag. Abends habe ich noch die andere getroffen, die in unserem Zimmer ist und auch bei DMS, der Kiwifabrik arbeitet und ein paar Leute aus dem Hostel kennengelernt. Ich fühle mich hier sehr wohl. Es ist ein kleines Hostel und dadurch sehr gemütlich. Die anderen meinten auch, dass es ziemlich sicher ist und niemand schließt seine Sachen oder sein Zimmer ab.

28.05.2014: Um 7 Uhr fangen wir morgens an. Ich stehe am Fließband und muss die rausfallenden Kiwis in Kartons packen. Das ist anstrengender als es sich anhört. Die Kartons sind echt schwer und haben scharfe Kanten. Das anstrengendste ist allerdings, dass es so mega langweilig und eintönig ist. Nach einiger Zeit und einigen Schnittstellen an den Fingern war ich ganz gut im Rhythmus. Die anderen Leute sind alle sehr nett und hilfsbereit. Dort arbeiten viele Chilenen, Uruguayer (?) und Argentinier. Natürlich auch Asiaten, aber die sind eh überall und deshalb nicht erwähnenswert. ;) Wir haben bis 17:30 gearbeitet und das war angeblich ein kurzer Tag. :o Abends habe ich noch mit den anderen vom Hostel zusammengesessen.

Hot Water Beach & Cathedral Cove

Montag, 09.06.2014

26.05.2014:

Aufgrund der Tide sind wir erst zum Hot Water Beach gefahren. Es war aber echt kalt. Wir haben uns keinen Pool gegraben, sondern nur allen anderen dabei zugesehen. An einer Stelle am Strand kommt heißes Wasser aus dem Sand. Die Temperatur liegt so um 60 Grad. Man kann nur bei Ebbe dort im warmen Wasser baden, denn man braucht das kalte ablaufende Wasser, damit es sich mit dem heißen vermischt. Es ist bestimmt cooler, wenn man selbst im pool sitzt als wenn mur daneben steht. Dennoch glaube ich, dass um den Hot Water Beach ein Hype gemacht wird. Wir frühstückten am Meer und mussten unser Essen gegen die aufdringlichen Möwen verteidigen. selbstgegrabene Pools mit warmen Wasser hier kommt das heiße Wasser raus

Zur Cathedral Cove musste man eine gute halbe Stunde hinwandern. Auf dem Weg wurde es immer wärmer und feuchter. Meiner Meinung nach hat sich der Weg echt gelohnt. Es ist echt schön da, aber seht euch die Fotos selbst an. Der Rückweg war etwas anstrengender, weil man fast nur bergauf gegangen ist. Weg zur Cathedral Cove Cathedral Cove  

Den Rest des Tages haben wir im Auto verbracht. Wir sind Richtung Tauranga/ Rotorua gefahren, haben es aber nicht mehr bis dorthin geschafft. Zuerst waren wir auf einem sehr abgelegenen DOC Campsite. Anstelle eines Wasserhahns gab es in der Nähe einen Bach aber ein Plumsklo. Niemand war da. Um uns waren nur Kühe. Wir sind wieder weggefahren. In der Nähe von Tauranga gab es weitere DOCs. Wir hatten aber die Distanz falsch eingeschätzt. Es war schon spät. Auf dem Weg sind wir an einem riesigen Hostel für 350 Leute vorbeigekommen. Dort konnten wir draußen mit dem Auto stehen und die Toiletten etc benutzen. Die wollten mir dort einen Job vermitteln. Dann hätte ich da schlafen müssen. Es war schrecklich da. Das waren so richtig große Schlafräume mit bis zu 16 Betten. Ich hatte da echt Angst, dass die mir da alles unterm A**** wegklauen. Es waren kaum Europäer da und generell nur Assis. Als ich einmal zu den Toiletten gekommen bin, haben gerade ein paar Mädels ein Duckface-Selfie gemacht. Das sagt ja schon viel aus. :D. Es hat mega gestunken und das Hostel lag am Highway total abgelegen von irgendwelchen Geschäften. Wir haben zum Glück im Auto geschlafen. Selbst Daniel meinte, dass er da nicht schlafen wollte.

Coromandel Peninsula

Montag, 09.06.2014

24.05.2014:

Morgens stellten wir fest, dass es irgendwie nicht klappte das dreckige Wasser aus dem Campervan abzulassen. Die Vermietung war ganz in der Nähe des Flughafens. Dort sind wir dann hingefahren. Irgendwas war verstopft, was aber nicht von uns war. Die restliche Zeit bis zur Ankunft von dem neuen Mitreisenden verbrachten auf dem Parkplatz von Pak ´n Safe, der angeblich günstigste Supermarkt hier. Wir sammelten Daniel ein und wollten einen günstigen Campingplatz suchen, aber auch schon Richtung Coromandel fahren. Wir wollten eigentlich noch tanken, was wir aber vergessen haben, weil wir uns so viel zu erzählen hatten.  Daniel, Nora, ich Wir fanden dann einen Platz irgendwo zwischen zwei Dörfern direkt am Meer wo man stehen durfte, wenn man Self- contained ist. Da dort einige andere Wohnmobile standen sind wir da geblieben. Unser Van stand ca 7 Meter vom Wasser entfernt. Ich kann nicht so gut schätzen. Das wisst ihr ja. ;) Ich grübelte die ganze Zeit wie ich weiter vorgehe und was ich mache vor allem wann ich aussteige. Ich möchte endlich Englisch lernen. Wenn man immer nur mit Deutschen zusammen ist oder anderen Ausländern, lernt man es ja nicht. Frühstück

 

25.05.2014:

Morgens haben wir es dann gerade noch zur nächsten Tankstelle geschafft. Gestern Abend sind wir schon seitdem Highway im roten Bereich gefahren. Wir sind an diesem Tag wieder den ganzen Tag Auto gefahren und haben uns mal wieder verfahren. Schade! Sowas nervt mich immer. Wir sind auch schon ziemlich weit in die falsche Richtung gefahren. Hier gibt es viel seltener Schilder als in Deutschland. So merkt man dann erstmal nicht, dass man falsch ist. Auf dem Weg sind wir lange am Wasser langgegfahren und haben ca 15 Delfine vom weitem gesehen- immerhin. Wir haben es sogar noch im Hellen geschafft nach Hahei zu fahren wo der Hot Water Beach und Cathedral Cove in der Nähe sind. Hier gab es leider keine günstigen Campingplätze also versteckte sich Daniel im Campervan und wir bezahlten für 2 Leute. Der Platz lag auch hinter dem Meer. Es waren nicht so viele Leute hier. Wir gingen noch kurz an den Strand.

Ein sehr netter Polizist

Montag, 09.06.2014

23.05.2014: An diesem Morgen habe ich festgestellt, dass ich schon verhältnismäßig viel Geld in einer Woche ausgegeben habe. :o Ich muss mir nun überlegen, was ich weiter mache.

Eigentlich wollten wir morgens eine Wanderung am Strand machen, aber wir hatten alle nicht viel Zeit und haben dann relativ am Anfang gesehen, dass man die ganze Zeit nur durch Wiesen geht. Anfang bzw Ende der Also haben wir das abgebrochen und sind dann los nach Auckland gefahren. In Mount Eden, ein Stadtteil von Auckland haben wir das Auto abgestellt und sind dann mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Ich war erstmal ein paar Stunden in der Bibliothek und habe einen  Blogeintrag geschrieben. Dort habe ich auch jemanden aus dem Hostel wiedergetroffen. Er ist schon etwas länger in Auckland. Ich habe ihm von meinen Überlegungen erzählt. Im Winter ist es halt schwieriger Jobs zu finden. Er meinte allerdings, dass man vielleicht in Tauranga eine bessere Chance hat einen Job zu finden, da die Stadt industriell geprägt ist und noch die Kiwisaison läuft. Auch die drei Jungs beim letzten Campingplatz haben mir ein paar Tipps gegeben. Jetzt muss ich sehen wie und wann ich nach Tauranga komme und ob ich dort überhaupt hingehe oder es doch in Auckland versuche. Ich machte mir unendlich viele Gedanken. Es war, egal was ich machen würde, alles war so ungewiss. Vor allem war ich mir auch über den Zeitpunkt unklar. In solchen Situationen habe ich dann irgendwie Heimweh. Ich vermisse dann die gewohnte Sicherheit, die ich in Deutschland immer hatte. Erstmal würden wir morgen einen weiteren Mitreisenden vom Flughafen abholen. Deswegen wollten wir in der Nähe von Auckland übernachten. Wir hatten auf einer Karte einen Campingplatz in Manukau gesehen und hatten auch die Adresse. Wir brauchten mal wieder Strom für den Van, wollten waschen und mal wieder warm duschen. Der Campingplatz lag an einer Hauptstraße. Also müssten wir ihn eigentlich leicht finden. Fanden wir aber nicht! Nach dem wir an zwei Tankstellen gefragt haben und keiner den Campingplatz kannte, war ich schon etwas verzweifelt, weil es natürlich schon dunkel war. Irgendwann machen die Rezeptionen von Campingplätzen zu und ich wollte nicht irgendwo an der Straße mit dem Van stehen. Wir hätten das glaube ich machen können, weil wir Self- contained sind. Das heißt, es gibt einen kleinen Pott im Auto in den man machen kann. Wir wollten ihn aber nicht benutzen, weil es bestimmt stinkt und man ihn auch wieder sauber machen muss. Als wir uns mal wieder in einer Nebenstraße verfahren haben, merkten wir, dass wir bei einer Polizeistation waren. Also fragten wir einen Polizisten. Er wusste auch erstmal nicht wo das ist und hat dann überlegt wo die Hausnummer auf der Straße sein könnte. Er wollte uns auch wieder in eine Richtung der Straße schicken. Diese verdammte Straße sind wir aber schon mehrmals auf und ab gefahren. Das war dann zu viel für mich und als der Polizist wieder reingehen wollte, hat er es mir angesehen. Deswegen konnten wir dann mit ihm reingehen. Er musste gerade auf irgendwelche fertigen Typen aufpassen und auf eine Frau mit Kind, die von einem der Typen geschlagen wurden oder so. Ich glaube das war so eine Vorstadtgegend mit erhöhter Kriminalität. Schon in den Tankstellen wurde man so komisch angeguckt. Ich habe mich auf jeden Fall nicht so sicher gefühlt. Der Polizist meinte auch, dass wir hier in der Gegend auf keinen Fall irgendwo stehen bleiben sollten. Während wir auf seinen Kollegen warteten damit der auf die Typen aufpassen konnte, rief er bei dem Campingplatz an und fragte wo es ist und ob noch Plätze frei sind. Ich war so erleichtert und gerührt, weil der Polizist so nett war. Er ist dann mit seinem Polizeiauto zum Campingplatz vorgefahren während seiner Dienstzeit. Als wir dort waren meinte er noch so „ Stay safe“ und dass wenn irgendwas, egal was, sein sollte, wir immer zur Polizei gehen sollen. Ich bin mir sicher, dass uns sowas in Deutschland niemals passiert wäre. Da hätten sie nur gesagt, dass sie es auch nicht wissen. Das hätte ich niemals erwartet, dass er uns dorthin bringt. Wir haben uns so sehr über warme Duschen gefreut und auch über den Strom. :D

Cape Reinga

Sonntag, 08.06.2014

22.05.2014:

Nach dem Frühstück sind wir zum Cape Reinga gefahren. Das ist der nördlichste Punkt von Neuseeland. Dort steht ein Leuchtturm und zwei Meere treffen aufeinander, die Tasmansee und der Pazifische Ozean.

Cape Reinga hier treffen die Meere aufeinander mit Omis Jacke

Danach sind wir den Rest des Tages wieder südlich gefahren bis zum DOC in Uretiti, wo wir schon einmal waren. Wir haben uns zu drei Typen gestellt, die in einem Kombi und in einem Zelt geschlafen haben. Wir haben zusammen gekocht. Sie waren auch Deutsche. Es war an diesem Abend sehr kalt, aber nett. Wir haben lange draußen in Decken eingehüllt gesessen.

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